Man muss nicht immer in die Ferne schweifen

Urlaub bedeutet nicht immer nur in ferne Länder zu reisen. Urlaub kann man auch in Deutschland machen, auch wenn sich das viele noch immer nicht vorstellen können. Aber es gibt durchaus sehr schöne Flecken an der Nord- und Ostsee, die es zu erforschen lohnt. Da ist es immer von Vorteil, wenn man sich bereits ein kleines Fleckchen vor Ort reserviert hat – in einem Strandkorb.

Nicht zu spät reservieren

Das kennt man sicherlich: Man geht so am Strand entlang, es kommt eine frische Brise auf und man denkt noch, wie schön es jetzt wäre, in einem von den Strandkörben da vorn zu sitzen. Das Problem dabei ist nur, dass diese abgeschlossen sind. Strandkörbe muss man mieten, solange sie einem nicht gehören, aber besonders in der Hauptsaison kann das ganz schön teuer werden. Herumwinden kann man sich kaum um dieses Unterfangen. Die Preise können je nach Anbieter, Lage und Korbvariante stark variieren. So gibt es Preise, die pro Tag bei fünf bis zehn Euro liegen. Sichert man sich den Korb für die ganze Woche, so sinkt der Tagespreis ein wenig. Das Problem bei den Reservierungen im Voraus ist immer, dass der Korb gemietet wird, nicht aber unbedingt der Stellplatz. Dies ist vorab mit dem Anbieter zu klären. Mittlerweile gibt es für Touristen auch Angebote im Internet, wo man unkompliziert per Email oder Formular Strandkörbe günstig mieten kann. Zu lange warten sollte man aber wie gesagt nicht, sonst sind die begehrten Körbe in der Saison bereits belegt und man landet sonst vielleicht in der letzten Reihe.

Auch was für den Garten

Wer den ein oder anderen Urlaub auch gern einmal zu Hause verbringt oder das Glück hat, am Wasser zu wohnen, der legt sich vielleicht einen eigenen Strandkorb zu. Der Strandkorb ist ein gelungenes Accessoire für den eigenen Garten und vielleicht auch ein kleiner ironischer Witz, wenn man nicht mal in der Nähe eines Gewässers wohnt. Sofort kommt Urlaubsfeeling auf. Natürlich sind Strandkörbe auch nicht unbedingt billig, denn sehr viele Arbeitsschritte und Materialien sind bei der Herstellung nötig. Rein von der Fabrikherstellung aus gibt es einige Ausführungen. Modelle für zwei oder drei Personen, Ostsee-, Nordsee- oder Norderney-Form und die Herstellung aus Teakholz, Aluminium oder Rattan. All das kann man sich bei einem fabrikhergestelltem Strandkorb aussuchen. Darüber hinaus ist es aber auch möglich, seinen Strandkorb individuell und maßgeschneidert anfertigen zu lassen. Dafür gibt es einige Künstler und Handwerker, die sich auf dieses Gebiet spezialisiert haben – aber natürlich liegt der Preis dann auch entsprechend höher.

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